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Das kleine Wörterbuch Deutsch-Giraffisch: So klingen Alltagssätze in Gewaltfreier Kommunikation

Eine Frau mit Wolfsohren und ein Mann mit Giraffenohren lächeln in die Kamera

Wir sprechen alle fließend Deutsch. Und trotzdem verstehen wir uns ständig falsch. Du sagst „Schon gut“, meinst aber „Gar nichts ist gut“. Dein Partner sagt „Mach doch, was du willst“, meint aber „Ich bin gekränkt und will, dass du es merkst“. Und dein Kind hört von „Zieh dir sofort eine Jacke an, sonst wirst du krank!“ ungefähr die Hälfte, nämlich „Blablabla Jacke blabla“.

Marshall Rosenberg, der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), hat für dieses Dilemma zwei Tiere ins Spiel gebracht. Den Wolf und die Giraffe. Der Wolf steht für eine Sprache, die urteilt, Schuld verteilt und Recht haben will. Die Giraffe hat ein großes Herz und durch ihren langen Hals den Überblick. Sie spricht über das, was in ihr lebendig ist, und hört beim anderen hin, was er eigentlich braucht.

Wolfssprache können wir alle, die haben wir von klein auf gelernt. Giraffisch ist eher so etwas wie eine Fremdsprache. Deshalb gibt es hier das passende Wörterbuch. Mit echten Sätzen aus dem Alltag, einem Augenzwinkern und der Übersetzung, wie man es auch sagen könnte.

Die Grammatik in 30 Sekunden

Bevor wir ins Wörterbuch einsteigen, kurz die Grammatik. Giraffisch hat vier Bausteine:

  1. Was ist passiert? Eine Beobachtung, so neutral, wie sie eine Kamera aufnehmen würde. Also nicht „Du bist unzuverlässig“, sondern „Du bist 20 Minuten nach der Zeit gekommen, die wir ausgemacht hatten“.
  2. Was fühle ich dabei? Ein echtes Gefühl, zum Beispiel traurig, genervt, erleichtert, unsicher.
  3. Was brauche ich? Das Bedürfnis hinter dem Gefühl, zum Beispiel Verlässlichkeit, Ruhe, Wertschätzung oder Verbindung.
  4. Worum bitte ich? Eine konkrete Bitte, die man erfüllen kann. Jetzt, heute, messbar.

Das war’s schon. Klingt einfach, ist es auch. Nur leicht ist es nicht, wie du gleich noch sehen wirst. 😊

Das Wörterbuch

„Du hörst mir nie zu!“

Du erzählst von deinem Tag, dein Gegenüber schaut dabei aufs Handy. Das Wörtchen „nie“ ist ein echter Wolfsklassiker. Es macht aus einer einzigen Situation ein Urteil über den ganzen Menschen. Und der wehrt sich prompt: „Stimmt doch gar nicht, letzten Dienstag hab ich dir eine Stunde zugehört!“ Glückwunsch, jetzt streitet ihr über Dienstag.

🦒 Auf Giraffisch: „Als ich dir gerade von dem Gespräch mit meiner Chefin erzählt habe und du aufs Handy geschaut hast, war ich traurig. Ich möchte das Gefühl haben, wirklich gehört zu werden. Magst du das Handy weglegen, damit ich dir den Rest erzählen kann?“

„Immer muss ich hier alles alleine machen!“

Gleich zwei Wolfsvokabeln in einem Satz: „immer“ und „alles“. Die Spülmaschine ist voll, der Müll quillt über, und in dir kocht es. Verständlich. Nur fühlt sich dein Mitbewohner nach diesem Satz vor allem angegriffen und nicht besonders motiviert, den Müll runterzubringen.

🦒 Auf Giraffisch: „Ich habe diese Woche dreimal die Spülmaschine ausgeräumt und zweimal den Müll rausgebracht. Ich bin gerade ziemlich erschöpft und auch frustriert, weil mir Fairness im Haushalt wichtig ist. Wärst du bereit, den Müll diese Woche zu übernehmen?“

„Mach doch, was du willst.“

Das passiv-aggressive Meisterwerk der deutschen Sprache. Wörtlich übersetzt heißt es nämlich „Mach bloß nicht, was du willst, sonst gibt’s Ärger“. Wer diesen Satz hört, weiß genau: Hier stimmt was nicht. Nur was, das soll er gefälligst selbst herausfinden.

🦒 Auf Giraffisch: „Ich bin gerade traurig, weil ich mir gewünscht hätte, dass wir das zusammen entscheiden. Erzählst du mir, was dir an deinem Plan so wichtig ist? Dann erzähle ich dir, was mir wichtig wäre.“

„Schon gut, alles in Ordnung.“

Mit Abstand die häufigste Lüge in deutschen Wohnzimmern. Meistens folgt darauf ein Abend voller Schweigen, extra lautem Geschirrklappern und Türen, die ein bisschen fester zugehen als nötig. Von mir früher häufig verwendet: „Passt schon!“ Ha, als ob!

🦒 Auf Giraffisch: „Ehrlich gesagt bin ich noch ein bisschen wütend wegen vorhin. Ich brauche gerade etwas Zeit für mich. Können wir heute Abend nach dem Essen noch mal darüber reden?“

„Zieh dir sofort eine Jacke an, sonst wirst du krank!“

Es sind fünf Grad draußen und meine Tochter steht im T-Shirt an der Haustür. Eltern kennen das. Die Drohung am Ende („sonst wirst du krank“) glaubt allerdings kein Kind, auch nicht mein Kind, weil es ja noch nie vom Jackelosen-Rausgehen sofort krank geworden ist. Und schon beginnt der Machtkampf.

🦒 Auf Giraffisch: „Draußen sind nur fünf Grad. Ich mache mir Sorgen, dass du frierst, weil mir wichtig ist, dass es dir gut geht. Bist du bereit, die Jacke wenigstens mitzunehmen?“

Und wenn dein Kind trotzdem Nein sagt, kannst du es auch mal mit Einfühlung probieren: „Du willst selbst entscheiden, ob dir kalt ist, oder?“ Manchmal wirkt das Wunder. Kinder brauchen nämlich genauso Selbstbestimmung wie wir. Und oft wird die Jacke kurz darauf doch angezogen. Oh Wunder. Na ja, und es ist ja auch wirklich kalt …

„Nicht böse gemeint, aber …“

Eine kleine Faustregel: Alles, was nach „Nicht böse gemeint, aber“ kommt, ist böse gemeint. Oder wird zumindest so ankommen. Genauso wie bei „Ich will ja nichts sagen, aber“, nach dem grundsätzlich etwas gesagt wird.

🦒 Auf Giraffisch: „Du hast mir erzählt, dass du den Job kündigen willst. Ich bin etwas unsicher, weil mir finanzielle Sicherheit so wichtig ist. Magst du mir erzählen, wie du dir die nächsten Monate vorstellst?“

„Das ist total unprofessionell!“

Die Präsentation für das Meeting um zehn kommt um 9:50 Uhr in deinem Postfach an. Der Satz liegt dir auf der Zunge, und inhaltlich hast du vielleicht sogar recht. Aber „unprofessionell“ ist ein Urteil, und bei Urteilen geht dein Kollege sofort in die Verteidigung. Danach redet ihr über seine Professionalität und nicht mehr darüber, wann du die nächste Präsentation bekommst.

🦒 Auf Giraffisch: „Die Präsentation kam zehn Minuten vor dem Termin bei mir an. Ich war ziemlich gestresst, weil ich Zeit brauche, um mich gut vorzubereiten. Kannst du sie mir beim nächsten Mal bis zum Vortag um 16 Uhr schicken?“

„Also bei uns früher hätte es so was nicht gegeben.“

Dieser Satz kommt gerne von der Schwiegermutter, wenn die Enkel beim Essen am Tisch herumturnen. Hier ist es spannend, einmal nicht zu sprechen, sondern mit Giraffenohren zuzuhören. Denn hinter jedem Vorwurf steckt ein unerfülltes Bedürfnis. Rosenberg nannte Vorwürfe deshalb einen „tragischen Ausdruck“ von Bedürfnissen.

🦒 Mit Giraffenohren gehört: „Ist dir wichtig, dass die Kinder lernen, beim Essen Rücksicht zu nehmen?“ Oder: „Wünschst du dir beim Essen ein bisschen mehr Ruhe?“ Du musst ihr nicht zustimmen. Aber es ist erstaunlich, wie schnell ein Gespräch weicher wird, wenn jemand sich verstanden fühlt.

„Du bist so egoistisch!“

Autsch. Wenn dir jemand diesen Satz an den Kopf wirft, hast du nach Rosenberg vier Möglichkeiten, ihn zu hören. Mit Wolfsohren nach außen schießt du zurück („Ich? Du bist doch hier der Egoist!“). Mit Wolfsohren nach innen glaubst du es („Er hat recht, ich bin ein schlechter Mensch“). Mit Giraffenohren nach innen schaust du, was in dir los ist („Ich bin erschrocken und traurig, weil mir unsere Beziehung wichtig ist“). Und mit Giraffenohren nach außen hörst du, was beim anderen los ist.

🦒 Mit Giraffenohren nach außen gehört: „Bist du verletzt, weil du dir mehr Rücksicht gewünscht hättest?“ Das ist keine Entschuldigung und kein Schuldeingeständnis. Es ist einfach der Versuch, zu verstehen, was der andere gerade braucht.

„Ich bin so blöd!“

Der Wolf redet nicht nur mit anderen, sondern auch mit uns selbst. Und da ist er oft am gnadenlosesten. Du hast den Zahnarzttermin verpasst und beschimpfst dich innerlich, wie du nie einen Freund beschimpfen würdest.

🦒 Auf Giraffisch mit dir selbst: „Ich habe den Zahnarzttermin vergessen. Ich ärgere mich, weil mir Zuverlässigkeit wichtig ist. Ab jetzt trage ich Termine sofort ins Handy ein.“ Klingt unspektakulär, macht aber einen riesigen Unterschied für dein Selbstwertgefühl.

Vorsicht, falsche Freunde!

Wie in jeder Fremdsprache gibt es auch im Giraffischen falsche Freunde. Wörter, die nach Giraffe klingen, aber eigentlich Wölfe im Giraffenpelz sind.

Der häufigste: „Ich fühle mich von dir ignoriert.“ Klingt nach Gefühl, ist aber eine Interpretation. Denn „ignoriert“ sagt vor allem etwas darüber, was der andere angeblich tut. Dasselbe gilt für „ausgenutzt“, „manipuliert“, „im Stich gelassen“ oder „nicht ernst genommen“. Das echte Gefühl dahinter ist vielleicht traurig, einsam oder verletzt.

Noch tückischer ist „Ich fühle, dass du …“. Wer so anfängt, verpackt ein Urteil in Watte. „Ich fühle, dass du mich nicht liebst“ ist kein Gefühl, sondern ein Vorwurf mit Schleifchen.

Und dann gibt es noch die Bitte, die eigentlich eine Forderung ist. Den Unterschied merkst du ganz einfach daran, wie du auf ein Nein reagierst. Wenn du danach beleidigt bist oder Druck machst, war es keine Bitte.

Warum klingt Giraffisch am Anfang so komisch?

Vielleicht hast du beim Lesen gedacht: So redet doch kein Mensch! Und du hast recht. Am Anfang klingt Giraffisch ein bisschen wie ein Übersetzungsprogramm, das zu gründlich arbeitet. Das ist ganz normal. Beim Vokabellernen in der Schule habe ich ja auch erst mal „Mein Name ist Svenja und ich wohne in einem Haus“ gesagt, bevor ich mich im Urlaub irgendwann locker unterhalten konnte.

Mit der Zeit wird aus dem Lehrbuch-Giraffisch Alltags-Giraffisch. Dann klingt es zum Beispiel so: „Boah, ich bin grad echt durch. Ich brauch fünf Minuten Ruhe, okay?“ Auch das ist Gewaltfreie Kommunikation. Denn es geht nicht darum, eine Formel aufzusagen. Es geht um die Haltung dahinter: dass du ehrlich sagst, was in dir los ist, und neugierig bleibst auf das, was im anderen los ist.

Und ganz ehrlich, auch nach vielen Jahren GFK rutscht mir im Alltag noch der eine oder andere Wolf raus. Also, eigentlich ist das untertrieben. Mir fliegen regelmäßig meine Konditionierungen um die Ohren. Das gehört dazu. Wölfe sind übrigens keine Feinde. Sie zeigen uns nur, dass gerade ein Bedürfnis zu kurz kommt. Vielleicht ein Thema für einen eigenen Blogbeitrag? …

Lust, Giraffisch zu lernen?

Eine Sprache lernt man am besten, indem man sie spricht. Als zertifizierte Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC) biete ich in Essen ein Einführungsseminar an, in dem du die Grundlagen Schritt für Schritt kennenlernst. Und in meiner Übungsgruppe kannst du regelmäßig an echten Situationen aus deinem Alltag üben, ganz ohne Leistungsdruck. Alle Termine findest du auf der Seite Termine Gewaltfreie Kommunikation. Und wenn du erst mal mehr über GFK erfahren möchtest, schau auf meiner Seite Gewaltfreie Kommunikation vorbei.

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Ist Familienaufstellung gefährlich? Die Kritik an Bert Hellinger und woran du seriöse Anbieter erkennst

Svenja auf der Lake spricht zu einer Seminargruppe bei einer Aufstellung

Wenn du dich über Familienaufstellungen informierst, stößt du früher oder später auf kritische Stimmen. Da ist von „Psychosekte“ die Rede, von Retraumatisierung und von einem Begründer mit fragwürdigen Ansichten. Völlig verständlich, wenn du dich dann fragst, ob das überhaupt sicher ist.

Ich mache selbst seit zwei Jahrzehnten Aufstellungen und arbeite seit 15 Jahren auch mit meinen Klienten damit. Ich halte diese Frage für wichtig. Deshalb möchte ich sie dir ehrlich beantworten, auch mit den kritischen Punkten.

Die kurze Antwort

Eine Familienaufstellung kann schaden, wenn sie schlecht geleitet wird!! Das Risiko liegt dabei weniger in der Methode selbst als in der Haltung und Arbeitsweise der Person, die die Aufstellung leitet. Eine Aufstellung berührt oft tiefe Gefühle. Deshalb braucht es einen sicheren Rahmen, Erfahrung und Respekt vor deiner Geschichte.

Woran du eine seriöse Begleitung erkennst, lässt sich zum Glück recht klar benennen. Dazu weiter unten mehr.

Wer war Bert Hellinger?

Bert Hellinger (1925 bis 2019) war ursprünglich katholischer Priester und arbeitete lange als Missionar in Südafrika. Nachdem er den Orden verlassen hatte, beschäftigte er sich mit verschiedenen therapeutischen Ansätzen. Ab den 1980er-Jahren machte er die Familienaufstellung in Deutschland und später weltweit bekannt, unter anderem mit großen Veranstaltungen vor Hunderten von Zuschauern.

Hellinger hat die Aufstellungsarbeit populär gemacht, erfunden hat er sie aber nicht. Wichtige Vorläufer sind die Familienskulptur von Virginia Satir und das Psychodrama von Jacob L. Moreno. Heute arbeiten viele Aufsteller bewusst unabhängig von Hellinger und haben die Methode deutlich weiterentwickelt.

Was wird an Hellinger kritisiert?

Die Kritik an Hellinger ist umfangreich und kommt nicht nur von außen, sondern auch aus der Fachwelt selbst. Im Folgenden versuche ich, die wichtigsten Punkte darzustellen. Im Anschluss erzähle ich dir auch meine persönliche Meinung dazu.

Feste „Ordnungen der Liebe“

Hellinger ging davon aus, dass in Familien bestimmte feste Ordnungen gelten. Zum Beispiel, dass Eltern immer die Gebenden und Kinder immer die Nehmenden sind. Kritiker sehen darin ein starres, teils patriarchales Familienbild, das der Vielfalt echter Lebensgeschichten nicht gerecht wird.

Deutungshoheit statt Begegnung

Hellinger trat oft sehr bestimmend auf. Er deutete, was in einer Aufstellung „die Wahrheit“ sei, und sagte seinen Klienten, was sie zu tun hätten. Wenn jemand nicht „mitging“, brach er Aufstellungen schnell ab. Dieser Stil kann Menschen verunsichern und beschämen, besonders wenn sie sich gerade sehr verletzlich fühlen.

Umgang mit Tätern und Opfern

Besonders heftig kritisiert wurde Hellingers Umgang mit Gewalt und Missbrauch. Betroffene sollten zum Beispiel ihre Eltern ehren oder sich vor ihnen verneigen, auch wenn diese ihnen Gewalt angetan hatten. Für Menschen mit traumatischen Erfahrungen kann so ein Ansatz verstörend sein. Auch Hellingers Umgang mit dem Nationalsozialismus taucht immer wieder als Kritik auf.

Große Bühne, wenig Nachsorge

Ein weiterer Kritikpunkt sind Aufstellungen vor großem Publikum, oft ohne Vorgespräch und ohne die Möglichkeit, sich hinterher noch einmal zu melden. Wer nach einer aufwühlenden Aufstellung allein gelassen wird, hat mit dem Erlebten womöglich noch lange zu kämpfen.

Die Fachwelt hat sich deutlich distanziert

Auch systemische Fachverbände haben sich klar positioniert. Die Systemische Gesellschaft hat 2004 die sogenannte Potsdamer Erklärung verabschiedet. Darin heißt es sinngemäß, dass wesentliche Teile von Hellingers Praxis mit den Grundannahmen systemischer Therapie unvereinbar sind.

Gleichzeitig betont die Erklärung, dass die Aufstellungsarbeit jenseits von Hellinger als wertvolles Werkzeug weiterentwickelt werden soll. Das Problem ist also nicht das Aufstellen an sich, sondern eine bestimmte Art, damit umzugehen.

Wie ich dazu stehe

Ich habe mich lange und intensiv mit der Kritik an Bert Hellinger auseinandergesetzt. Ich habe seine Arbeit studiert und mittlerweile selbst jahrelange Erfahrung als Aufstellungsleiterin in Hunderten von Aufstellungen gesammelt. Ich nehme Hellinger nach wie vor als einen Pionier dieser Arbeit wahr, der mit unfassbarer Präzision und Genauigkeit die Ordnungen von Systemen erkannt und festgehalten hat.

Und ja, ich sehe, dass einige seiner Annahmen Kritik auslösen und mit manchen modernen Ansichten über Feminismus, Rollenbilder und Geschlechterdefinitionen nicht übereinstimmen. Zugleich sehe ich aber auch unsere heutige Auffassung von zum Beispiel Feminismus kritisch. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ein Großteil des Leidens in unserer modernen Gesellschaft darauf zurückzuführen ist, dass von Frauen oft erwartet wird, die besseren Männer zu sein. Das wertet Männer ab und überfordert Frauen.

Kurz: Ich schätze Hellingers Grundlagen sehr und finde sie eine wichtige Orientierung für jeden systemischen Aufsteller! Dass sich so viele Kollegen von ihm distanzieren, bedaure ich sehr. Wir haben in unserer Gesellschaft so viel Angst vor Kritik und Ausgrenzung, dass wir oft nicht mehr zu unserer Wahrheit stehen und uns nicht trauen, sie auszusprechen. Das ist so schade, denn oft ist genau das schon der erste und größte Schritt zur Heilung.

Woran erkennst du eine seriöse Aufstellungsleitung?

Diese Punkte helfen dir bei der Auswahl, egal ob du zu mir kommst oder zu jemand anderem.

  • Es gibt ein Vorgespräch oder zumindest eine Klärung deines Anliegens. Du wirst gefragt, was du dir wünschst, und nicht einfach „aufgestellt“.
  • Du behältst die Entscheidung. Du darfst jederzeit stoppen, Nein sagen oder etwas nicht mitmachen, ohne dass das bewertet wird.
  • Deutungen werden angeboten, nicht verordnet. Was du mitnimmst, entscheidest du. Niemand erklärt dir, wie deine Familie „wirklich“ ist.
  • Die Leitung arbeitet traumasensibel. Sie achtet darauf, wie es dir geht, wird langsamer, wenn es zu viel wird, und zwingt dich nicht in schmerzhafte Situationen.
  • Der Rahmen ist überschaubar, mit kleinen Gruppen, genug Zeit für jede Aufstellung und einem bewussten Beenden der Rollen.
  • Du kannst dich auch danach melden, wenn nach der Aufstellung Fragen oder Gefühle auftauchen.
  • Die Preise sind transparent. Du weißt vorher, was es kostet, und wirst nicht zu teuren Paketen gedrängt.

Wie ich arbeite

Ich habe mich bewusst für eine Aufstellungsarbeit auf den Grundlagen Bert Hellingers entschieden und sie gleichzeitig um andere Techniken und Ansätze ergänzt. Dazu kommt eine grundlegende Haltung, die meine Ideale widerspiegelt.

Ich arbeite traumasensibel und nur so weit, wie es sich für dich gut anfühlt. Nichts wird erzwungen. Grundlage meiner Arbeit ist die Gewaltfreie Kommunikation, also eine Haltung, die ohne Schuld, Bewertung und Druck auskommt.

Du bestimmst dein Anliegen und dein Tempo. Deine Wahrheit gehört dir. Ich biete dir Bilder und Impulse an, aber keine fertigen Urteile über deine Familie.

Meine Tagesseminare finden in einer kleinen Gruppe statt, mit genug Zeit für jede Aufstellung. Ich verkaufe keine Zehnerkarten, du entscheidest, ob und wann du wiederkommst. Und du kannst dich vorher und nachher bei mir melden, wenn du Fragen oder Probleme hast. Du wirst nicht alleine gelassen!

Zum Schluss

Manche Kritik an Bert Hellinger ist berechtigt, und es ist gut, dass sie offen ausgesprochen wird. Sie ist aber kein Grund, Aufstellungsarbeit grundsätzlich abzulehnen. Es kommt darauf an, wie aufgestellt wird. Mit Respekt vor deiner Geschichte, mit deiner Zustimmung bei jedem Schritt und in einem sicheren Rahmen.

Wenn du mehr über die Methode selbst erfahren möchtest, lies gerne meinen Artikel Was ist eine Familienaufstellung? Ablauf, Wirkung und Kritik.

Und wenn du Fragen hast oder unsicher bist, ob eine Aufstellung zu dir passt, melde dich gerne bei mir, per Mail, Anruf oder WhatsApp. In einem kurzen Gespräch klären wir, ob und wie wir gut zusammenarbeiten können. Alles darf sein, auch deine Skepsis.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, trag dich gerne in meinen Newsletter ein. Dort erzähle ich dir von neuen Artikeln, spannenden Themen und was mich in meiner Arbeit gerade bewegt. Zudem gibt es Ankündigungen zu Seminaren und Angeboten. Keine Angst, ich bin vielbeschäftigt und habe immer tausend Tauben auf dem Dach. Das wird nix Regelmäßiges und spamt dich nicht zu! 🙂

Was ist eine Familienaufstellung? Ablauf, Wirkung und Kritik

Svenja auf der Lake leitet ein Aufstellungsseminar in Essen

Vielleicht hast du schon mal von Familienaufstellungen gehört. Von einer Freundin, die ganz bewegt aus einem Seminar kam. Oder in einem Artikel, in dem die Methode eher kritisch gesehen wurde. Oder dir wird die Methode empfohlen, um ein bestimmtes Problem zu lösen, so geht es vielen meiner Klienten. Und irgendwo dazwischen steht die Frage: Was passiert da eigentlich? Und wäre das auch etwas für mich?

In diesem Artikel erkläre ich dir, was eine Familienaufstellung ist, wie sie abläuft, was sie bewirken kann und wo ihre Grenzen liegen. Die Kritik lasse ich dabei nicht weg, denn sie gehört zu einem ehrlichen Bild dazu.

Familienaufstellung kurz erklärt

Bei einer Familienaufstellung werden die Beziehungen in deiner Familie im Raum sichtbar gemacht. Das kann auch ein anderes System sein, zu dem du gehörst. Statt nur über deine Familie zu sprechen, wird sie räumlich dargestellt. Andere Menschen stehen stellvertretend für deine Mutter, deinen Vater, deine Geschwister oder dich selbst. Manchmal auch für etwas Abstraktes wie „die Angst“ oder „den Beruf“.

Und dann passiert etwas, das viele beim ersten Mal kaum glauben können. Die Stellvertreter spüren an ihrem Platz Gefühle, Körperempfindungen oder Impulse, die oft genau zu den Menschen passen, für die sie stehen. Obwohl sie diese Menschen nie kennengelernt haben. Man nennt das repräsentierende Wahrnehmung. Warum das so ist, dafür gibt es viele verschiedene Erklärungsansätze. Der Biologe Rupert Sheldrake spricht von morphogenetischen Feldern, andere Erklärungen setzen bei den Spiegelneuronen im Gehirn an. Alle, die es einmal bei mir erlebt haben, beschreiben es als sehr berührend und aufschlussreich. Und letzten Endes ist es mir im Laufe der letzten Jahre fast egal geworden, warum es wirkt. Wichtig ist nur, dass es wirkt.

Bei Aufstellungen geht es darum, Dynamiken zu erkennen, die dich bis heute prägen, oft ohne dass du es merkst. Vielleicht erkennst du dich hier wieder:

  • Du gerätst in Beziehungen immer wieder in ähnliche Konflikte.
  • Du fühlst dich für das Glück deiner Eltern verantwortlich.
  • Du trägst eine Traurigkeit in dir, die du nicht richtig zuordnen kannst.
  • Du stehst vor einer Entscheidung und kommst einfach nicht weiter.
  • Finanziell schlitterst du immer wieder kurz am Existenzminimum vorbei oder kommst einfach nicht auf einen grünen Zweig, ohne dass du es dir erklären kannst.

Woher kommt die Methode?

Die Aufstellungsarbeit hat mehrere Wurzeln. Zu den wichtigsten gehören die Familienskulptur der Familientherapeutin Virginia Satir und das Psychodrama von Jacob L. Moreno. In beiden Ansätzen werden innere Bilder und Beziehungen im Raum dargestellt.

Bekannt geworden ist die Familienaufstellung in Deutschland vor allem durch Bert Hellinger in den 1980er- und 1990er-Jahren. Hellinger war und ist zum Teil noch stark umstritten, wegen seines dogmatischen Stils und einiger seiner Aussagen. Ich muss jedoch immer wieder feststellen, dass er einfach ein Pionier war und mit großer Genauigkeit Ordnungen in Familiensystemen erkannt und systematisiert hat. Zugleich habe ich in meiner eigenen Arbeit auch andere Einflüsse eingefügt und zu einem ganz eigenen Stil vermengt. Wenn du mehr zu Hellinger und der Kritik an ihm lesen willst, findest du das in meinem Artikel Ist Familienaufstellung gefährlich?

Heute spricht man oft allgemeiner von systemischen Aufstellungen. Denn aufstellen lässt sich nicht nur die Herkunftsfamilie, sondern auch die eigene Partnerschaft, ein Team, eine berufliche Situation oder ein inneres Thema.

Wie läuft eine Familienaufstellung in der Gruppe ab?

Jede Aufstellung ist anders. Damit du dir trotzdem ein Bild machen kannst, beschreibe ich dir, wie es bei mir in einem Tagesseminar abläuft.

1. Dein Anliegen klären

Am Anfang sprechen wir kurz miteinander. Was beschäftigt dich? Was soll sich verändern? Und was brauchst du, damit du dich sicher fühlst? Du bestimmst, worum es geht und was eine gute Lösung für dich wäre. Ich höre dir zu und schlage dir mögliche Stellvertreter-Positionen vor.

2. Stellvertreter auswählen

Aus der Gruppe wählst du dann Menschen aus, die für diese Personen oder Themen stehen sollen. Dabei darfst du ganz deinem Gefühl folgen. Es gibt hier nur richtige Entscheidungen.

3. Das Bild im Raum stellen

Du stellst die Stellvertreter so im Raum auf, wie es sich für dich stimmig anfühlt. Wer steht nah beieinander, wer weit weg, wer schaut wohin? Oft wird hier schon etwas sichtbar, das vorher nur als diffuses Gefühl da war.

4. Wahrnehmen und bewegen

Jetzt arbeite ich mit den Stellvertretern. Ich frage sie, wie es ihnen an ihrem Platz geht, und begleite behutsame Veränderungen in der Aufstellung. Du schaust in dieser Zeit von außen zu. Viele empfinden das als entlastend, weil sie ihr eigenes Thema einmal mit etwas Abstand betrachten können.

5. Ein stimmigeres Bild finden

Nach und nach entsteht eine Aufstellung, in der sich alle Beteiligten wohler fühlen. Manchmal kommt ein Satz dazu, manchmal eine Geste. Manchmal wird einfach nur etwas anerkannt, das lange keinen Platz hatte. Wenn es für dich passt, kannst du am Ende selbst an deinen Platz im Bild treten und spüren, wie sich das anfühlt.

6. Aus den Rollen gehen und nachwirken lassen

Am Ende treten die Stellvertreter bewusst aus ihren Rollen heraus. Danach hast du Raum, das Erlebte nachwirken zu lassen. Du musst nicht sofort alles verstehen oder einordnen. Viele merken in den folgenden Tagen und Wochen, dass sich im Alltag etwas verändert hat. Meine Erfahrung und die meiner Klienten zeigen, dass eine Aufstellung bis zu einem halben Jahr danach noch wirkt und alle Puzzleteile an die richtige Stelle fallen werden.

In der Gruppe oder im Einzelcoaching?

Klassisch finden Aufstellungen in einer Gruppe statt, zum Beispiel in einem Tagesseminar. Der Vorteil: Du erlebst nicht nur deine eigene Aufstellung, sondern kannst auch bei anderen als Stellvertreter mitwirken. Das ist oft sehr erhellend, weil sich in fremden Geschichten häufig eigene Themen spiegeln.

Im Einzelcoaching arbeiten wir ohne Gruppe. Statt mit Menschen arbeite ich dann mit Figuren und Bodenankern. Das passt gut, wenn du dein Thema lieber in einem geschützten Rahmen zu zweit anschauen möchtest, bei mir in der Praxis oder online.

Wobei kann eine Familienaufstellung helfen?

Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen zu einer Aufstellung. Häufig geht es um

  • wiederkehrende Konflikte in Partnerschaft oder Familie
  • ein schwieriges Verhältnis zu Mutter oder Vater
  • Probleme mit den eigenen Kindern
  • das Gefühl, nicht richtig dazuzugehören oder im Leben fremd oder anders zu sein
  • Verluste, Trennungen oder frühe Todesfälle in der Familie
  • berufliche Entscheidungen, bei denen man sich innerlich blockiert fühlt
  • das unbestimmte Gefühl, dass etwas im eigenen Leben nicht rund läuft
  • hartnäckige körperliche Symptome
  • oder Ziele, die sich einfach nicht erreichen lassen (Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören etc.)

Wirkt eine Familienaufstellung wirklich?

Es gibt erste wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Aufstellungen wirken. Die bekannteste Untersuchung ist die Heidelberger Studie der Universität Heidelberg (Weinhold, Hunger, Bornhäuser, Schweitzer). Sie war die erste randomisierte kontrollierte Studie zu Systemaufstellungen. Über 200 Erwachsene nahmen daran teil. Die eine Hälfte besuchte ein dreitägiges Aufstellungsseminar, die andere Hälfte kam zunächst auf eine Warteliste. Bei den Seminarteilnehmern sank die psychische Belastung deutlich, und das war auch nach vier Monaten noch so (Pressemitteilung der Universität Heidelberg).

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass manchmal eine einzige Aufstellung reicht, damit sich etwas sehr spürbar verändert. Bei tieferen Themen braucht es manchmal mehr Zeit und mehrere Schritte. Eine Garantie gibt es nicht. Wer dir etwas anderes verspricht, sollte dich eher misstrauisch machen.

Und gleichzeitig kann ich aus tiefstem Herzen sagen: Aufstellungsarbeit hat sich für mich als eines der schnellsten, tiefgreifendsten und transformierendsten Tools herausgestellt, die ich kenne! Und ich habe schon vieles in meinem Leben kennengelernt und ausprobiert!

Die Kritik an Familienaufstellungen

Familienaufstellungen werden auch kritisch gesehen. Wenn Aufstellungen schlecht geleitet werden, ist das auch berechtigt. Kritisiert wird vor allem,

  • wenn die Aufstellungsleitung erklärt, was die „Wahrheit“ über deine Familie ist, statt dich selbst Schlüsse ziehen zu lassen,
  • wenn feste Ordnungen für alle gelten sollen, egal was du erlebt hast,
  • wenn Menschen zur Versöhnung gedrängt werden, etwa den Kontakt wieder aufzunehmen, obwohl ihnen das an dieser Stelle nur schadet,
  • und wenn die Sicherheit fehlt: große Gruppen, wenig Zeit, keine Vorbereitung und niemand, bei dem man sich danach noch einmal melden kann.

Das alles hängt weniger an der Methode selbst als daran, wie sie angewendet wird. Worauf du achten solltest und woran du eine seriöse Begleitung erkennst, habe ich dir in einem eigenen Artikel zusammengestellt: Sind Familienaufstellungen gefährlich?

Wie bereite ich mich auf eine Aufstellung vor?

Eigentlich musst du gar nicht viel vorbereiten.

Hilfreich ist ein Gefühl dafür, was du dir anschauen möchtest. Es muss noch nicht perfekt formuliert sein. Ich stehe dir übrigens auch schon im Vorfeld für Fragen dazu zur Seite. Und wenn dein Anliegen noch etwas vage ist, ist das auch kein Problem. Wenn dein Gefühl dich zu einer Aufstellung zieht, wird sich der nächste Schritt automatisch einstellen!

Gut ist es auch, ein paar Fakten zur Familie zu kennen, zum Beispiel frühe Todesfälle, Trennungen, Kriegs- oder Fluchterfahrungen oder Menschen, über die nicht gesprochen wurde. Falls du davon nichts weißt, ist das völlig in Ordnung.

Und plane am Abend nach dem Seminar nichts Anstrengendes ein, damit das Erlebte in Ruhe nachwirken kann.

Worauf es ankommt

Eine Familienaufstellung macht sichtbar, was sonst oft nur als diffuses Gefühl in dir wirkt. Das kann sehr klärend und befreiend sein. Wichtig ist aber, wer sie leitet und wie. Eine gute Aufstellung lässt dir deine eigene Wahrheit, geht in deinem Tempo vor und gibt dir einen sicheren Rahmen.

So arbeite ich: traumasensibel, auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation und immer nur so weit, wie es sich für dich gut anfühlt.

Wenn du neugierig geworden bist, kannst du Aufstellungen in meinen Tagesseminaren in Essen erleben, mit deiner eigenen Aufstellung oder erst einmal als Stellvertreter. Oder du kommst ins Einzelcoaching in meiner Praxis in Essen oder online. Wenn du unsicher bist, ob eine Aufstellung für dein Thema passt, schreib mir einfach. Oft bringt schon ein kurzes Gespräch viel Klarheit.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, trag dich gerne in meinen Newsletter ein. Dort erzähle ich dir von neuen Artikeln, spannenden Themen und was mich in meiner Arbeit gerade bewegt. Zudem gibt es Ankündigungen zu Seminaren und Angeboten. Keine Angst, ich bin vielbeschäftigt und habe immer tausend Tauben auf dem Dach. Das wird nix Regelmäßiges und spamt dich nicht zu! 🙂

Alles, was Du wissen musst – auf einen Blick.

Häufig gestellte Fragen

Ich möchte, dass Du Dich bei mir gut aufgehoben fühlst. Deshalb beantworte ich hier die Fragen, die mich am häufigsten erreichen. Wenn Deine Frage nicht dabei ist, bin ich jederzeit für Dich da.

Ich kombiniere systemische Aufstellungsarbeit mit körperzentrierten Techniken und meinem eigenen Ansatz der Inneren Transformation. So lösen wir nicht nur Blockaden im Kopf, sondern auch tiefsitzende Muster im Körper und Familiensystem. Wir stärken Deine Ressourcen und klären, was Du wirklich brauchst, damit Dein Leben leichter und freier wird.

Ich arbeite ganzheitlich - Körper, Seele und Verstand gehören zusammen. Nur wenn wir auch die unbewussten Mechanismen anschauen, die hinter einem Problem liegen, kann echte Transformation passieren. Außerdem vereine ich sehr wirkungsstarke Ansätze und kann immer individuell schauen, was Du gerade brauchst.

Ja. Ob online oder vor Ort in Essen - beides ist kraftvoll und wirksam. Du entscheidest, was besser zu Deinem Leben passt. Auch ein Mix ist möglich. Für Gruppenprozesse wie Aufstellungen gibt es zusätzlich Workshops und Seminare – die Termine findest Du unter svenja-aufderlake.de/termine.

Dann bist Du hier genau richtig. Viele Menschen haben sich so lange angepasst, dass sie gar nicht mehr spüren, was sie selbst wollen. Gemeinsam finden wir heraus, was Dir wirklich guttut.

Beim ersten Termin schauen wir kurz, wo Du stehst und was Du erreichen möchtest. Dann starten wir direkt mit Deinem Prozess, denn Reden allein bringt oft keine Veränderung. So spürst Du schnell, ob meine Arbeit zu Dir passt und kannst dann entscheiden, wie Du weitermachen möchtest.

Oft sehr schnell. Manchmal reicht eine Aufstellung, um spürbare Veränderungen auszulösen. Bei tieferen Themen zeigen sich nach drei bis fünf Sitzungen nachhaltige Veränderungen im Alltag.

Ich arbeite traumasensibel und nur so weit, wie es sich gut anfühlt. Es wird nichts gewaltsam aufgebrochen. Ein sicherer, geschützter Rahmen ist für mich selbstverständlich.

Darum musst Du Dich nicht kümmern. Ich höre Dir zu, was Du erreichen möchtest, und schlage Dir dann den passenden Ansatz vor. Oft ist es auch eine Kombination, die besonders gut wirkt.
Svenja auf der Lake
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